Mehr als nur Selbstverteidigung. Wie dir Kampfsport-Training zu einem besseren Leben verhilft

Fragt man jemanden, der frisch mit dem Kampfsport-Training anfängt, nach seiner Motivation für sein neues Hobby, so erhält man meist die Antwort “sich selbstverteidigen zu können”. 

Während das natürlich ein sehr offensichtlicher Grund ist, sich dem Thema Kampfkünste zu nähern, so überrascht es vielleicht, dass diese Motivation bei vielen, die bereits seit mehreren Jahren einem Kampfkunst-Training nachgehen, immer mehr an Bedeutung verliert und dafür andere und wesentlich universellere Gründe genannt werden. 

Kampfsport / -kunst hat demnach weit mehr zu bieten als reine Selbstverteidigungstechniken. Und was genau, das wollen wir uns jetzt gemeinsam anschauen. Denn wer weiß, vielleicht ist Kampfsport ja auch etwas für dich?

 

4 Gründe, warum dir Kampfsport zu einem besseren Leben verhelfen kann

 

1. Charakterbildung

Eigenschaften wie Disziplin, Fokus, Geduld, Respekt, Freundlichkeit und Integrität sind Fähigkeiten, die generell mit einem guten und starken Charakter assoziiert werden. Doch wie können wir weiter wachsen und uns in diesen Fähigkeiten weiterentwickeln? 

Kampfkunst-Training schafft eine Umgebung, die die Entwicklung all dieser positiven Eigenschaften fördert. Unabhängig von der jeweiligen Kampfkunst, braucht es in jeder Kampfsportart Disziplin und Willenskraft sowie Fokus um neue Techniken zu lernen, zu trainieren und schließlich zu meistern. Kampfkunst lehrt uns außerdem Respekt und Freundlichkeit, sowohl gegenüber dem Meister und den Mitschülern, denn ohne sie ist ein Training nicht möglich, aber auch gegenüber uns selbst und unserem Körper, z.B. um Verletzungen und Grenzen zu respektieren und auf unseren Körper zu hören. 

Egal wo im Leben du gerade stehst, wie gesund, erfüllt oder erfolgreich du bist, es schadet nie, an seinem Charakter weiter zu arbeiten und als Person weiter zu wachsen. 

 

2. Selbstvertrauen

Natürlich bieten viele Kampfsportarten auch die Möglichkeit, in Wettkämpfen gegeneinander anzutreten. Doch der eigentliche Wert liegt im “Kampf” gegen sich selbst, denn die einzige Person mit der wir uns vergleichen müssen, sind wir selbst. Dabei geht es nicht um Perfektionismus, denn das ist unerreichbar. Es geht aber darum, Fortschritte zu machen und morgen besser zu sein als heute. In dem wir uns im Kampfsporttraining neben den reinen Techniken auch auf solche Eigenschaften konzentrieren, lernt man zu erkennen, dass all das, was man im Kampfsport erreicht hat, auf die eigene harte Arbeit zurückzuführen ist. Man erkennt, was durch den eigenen Einsatz möglich ist und stärkt durch derartige Erfolgserlebnisse sein Selbstvertrauen, sowohl innerhalb des Gyms als auch außerhalb.

 

3. Gesundheit

Wir alle haben vermutlich schon oft das Konzept des Teufelskreislaufs (engl.: vicious circle) gehört oder gar erlebt, wobei eine negative Folge zu nächsten führt und schließlich eine negative Abwärtsspirale entsteht, aus der man nur schwer wieder heraus kommt. 

Weniger bekannt ist allerdings das Gegenteil, ein positiver Kreislauf (engl.: virtuous circle), bei dem eine gute Entscheidung oder Eigenschaft weitere positive Folgen mit sich bringt. 

Kampfsport-Training kann ein derartiger Auslöser für einen positiven Kreislauf darstellen: offensichtlich erfordert ein Kampfsporttraining ein gewisses Maß an körperlichem Einsatz und man trainiert neben Techniken immer auch gleichzeitig Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Das wiederum kann zur Folge haben, dass man zusätzlich sportlicher und körperlich aktiver wird. Man fühlt sich besser und hat mehr Freude an Bewegung oder versucht gezielt durch weiteres Fitnesstraining kräftiger, ausdauernder und damit schließlich gesünder zu werden.

Das wiederum kann einen positiven Einfluss auf die Schlafgewohnheiten und -qualität haben und wiederum zu besseren Essgewohnheiten führen. Wenn man beispielsweise weiß, dass man nach der Arbeit zum Training gehen möchte, wird man tagsüber vermutlich eine bessere Auswahl an Speisen treffen, um abends auch genügend Energie zu haben.

 

4. Disziplin

Disziplin und eine starke Arbeitsmoral sind keineswegs angeboren, sondern Fähigkeiten, die wir stets weiterentwickeln können. Das allerdings erfordert Übung und Training wie jede andere Eigenschaft, in der man besser werde möchte, auch. 

Kampfkunst lehrt uns den Weg von harter Arbeit, Einsatz, Ausdauer und Entschlossenheit. Indem wir lernen, den Zusammenhang zwischen harter Arbeit und Einsatz und unseren Ergebnissen zu erkennen, tragen wir zu einer starken Arbeitsmoral bei, die sich auch weit über die Grenzen des Gyms bemerkbar machen wird.

 

 

"Ever since I was a child I have had this instinctive urge for expansion and growth. To me, the function and duty of a quality human being is the sincere and honest development of one’s potential.”                     

— Bruce Lee

 

 

 

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